Pasta Ceci e Zafferano, also Nudeln mit Kichererbsen und Safran, ist ein traditionelles italienisches Rezept, das nicht nur unglaublich cremig und aromatisch ist, sondern auch voller Nährstoffe steckt. Diese einfache, aber raffinierte Kombination aus Kichererbsen, Safran und Pasta ist ein echtes Superfood – vegetarisch und sogar vegan. In diesem Rezept erfährst du Schritt für Schritt, wie du dieses köstliche Gericht aus Italien zu Hause zubereitest.
Nudeln mit Kichererbsen? – Warum Pasta Ceci e Zafferano viel besser ist, als du denkst
Meine erste Reaktion, als ich von diesem Gericht gehört habe, war ganz ehrlich: „Wie bitte? Nudeln mit Kichererbsen?“ Klingt weder besonders aufregend noch typisch italienisch – eher nach Resteverwertung aus der Vorratskammer.
Aber weit gefehlt! Pasta e Ceci ist ein echter Klassiker der italienischen Hausmannskost – wärmend, cremig, nahrhaft und überraschend aromatisch. Inzwischen hat sich dieses Rezept fest in unserer Küche etabliert, und ich frage mich jedes Mal: Warum habe ich das nicht schon viel früher ausprobiert?
Die Herkunft? Heiß umstritten! Ob Latium, Kampanien, Apulien oder die Abruzzen – fast alle Regionen im mittleren und südlichen Italien beanspruchen Pasta e Ceci für sich. Kein Wunder, denn dieses Gericht ist so alt, dass heute niemand mehr genau sagen kann, wo es eigentlich zuerst aufgetaucht ist. Und was dieses Kichererbsen-Nudel-Rezept so typisch italienisch macht? Es ist (abgesehen vom Safran) günstig, nahrhaft, sättigend – kommt mit einer überschaubaren Anzahl an Zutaten aus, braucht keine Showeffekte, aber überzeugt mit Herz und Geschmack.
Die hier vorgestellte Version mit Safran ist übrigens eine Variation, die das italienische Kichererbsen-Nudelgericht mit einem besonderen regionalen Schliff adelt, da es sich bei Safran (aus Navelli) um ein echtes Exzellenzprodukt aus den Abruzzen handelt (so wie auch den roten Knoblauch aus Sulmona).
Für dieses Rezept haben wir den Safran von abruzzoMio verwendet, die nicht nur Eselwanderungen anbieten, sondern auch mit viel Liebe und Hingabe dieses exquisite Gewürz anbauen.

Darum wirst du dieses One-Pot-Gericht aus Italien lieben ❤️
- ✅ Authentisches italienisches Rezept aus einfachen und hochwertigen Zutaten
- ✅ Super cremig ( ganz ohne Sahne oder Butter) – einzig durch die Stärke der Pasta
- ✅ Gesund & nahrhaft – Kichererbsen und Safran sind echte Superfoods
- ✅ Vegetarisch & vegan – Perfekt für eine bewusste tierleidfreie Ernährung
Einkaufsliste: Das brauchst du für Pasta Ceci e Zafferano
- Gemüse & Kräuter
Zwiebel
Karotte
Stange Sellerie
Lorbeerblatt und Rosmarin
- Hülsenfrüchte & Pasta
200 g Kichererbsen (gekocht oder aus der Dose)
300 g Pasta (am besten kleine Sorten z. B. Ditalini, kleine Penne oder Orecchiette)
- Gewürze & Extras
1 Briefchen Safran
Salz & Pfeffer nach Geschmack
- Flüssigkeiten & Öle
Einen Topf mit Gemüsebrühe (am besten selbst gemacht)
Großzügiger Schuss Olivenöl
- Optional zum Servieren
Frischer Parmesan oder Pecorino
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingt die Kichererbsen-Pasta
1. Gemüsebrühe vorbereiten
Die Grundlage für dieses Rezept ist eine ganz simple, aber aromatische hausgemachte Gemüsebrühe:
- Eine Zwiebel halbieren, zusammen mit einem Stück Sellerie und einer Karotte in einen Topf mit Wasser geben.
- Alles etwa 30 Minuten köcheln lassen, dann durch ein Sieb abseihen. (Wir überspringen diesen Schritt meist)
- Natürlich könnt ihr auch einfach Fertigbrühe nutzen, falls ihr das lieber mögt. Wenn es schnell gehen soll, haben wir das Rezept auch schon mit Wasser statt mit Brühe zubereitet.

2. Sofritto anbraten – Die italienische Aromabasis
- In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und fein gewürfelte Zwiebel, Karotte und Sellerie darin bei mittlerer Hitze anschwitzen.
- Das Sofritto sollte goldgelb werden, aber nicht zu dunkel! Notfalls mit einem kleinen Schluck Wasser ablöschen.

3. Kichererbsen und Pasta direkt in den Topf geben
- Die gekochten Kichererbsen hinzufügen und kurz mitrösten.
- Dann die trockenen Nudeln direkt in den Topf geben – das macht die Pasta extra cremig!

4. Nach und nach mit Brühe aufgießen – wie bei einem Risotto
- Jetzt kommt der besondere Trick: Statt alles auf einmal mit Brühe zu bedecken, gießt du die Brühe nach und nach dazu, genau wie bei einem Risotto.
- Dabei immer wieder umrühren – die Pasta setzt Stärke frei und sorgt für eine wunderbar cremige Konsistenz.

5. Mit Safran & Lorbeerblatt verfeinern
- Den Safran in etwas Brühe auflösen und zusammen mit dem Lorbeerblatt in den Topf geben.
- Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6. Servieren & genießen
- Sobald die Pasta al dente und die Sauce schön cremig ist, die Lorbeerblätter entfernen.
- Nach Wunsch mit frischem Parmesan oder Pecorino bestreuen – oder für den veganen Pasta Genuss einfach pur genießen.
Warum Safran & Kichererbsen echte Superfoods sind
Dieses clevere Nudelgericht mit Hülsenfrüchten ist nicht nur lecker, sondern auch ein echtes Kraftpaket für deine Gesundheit.
Safran – das „rote Gold“ der Gewürze
- Stimmungsaufheller: Safran enthält Crocin und Safranal, die nachweislich die Stimmung verbessern und gegen Stress helfen – ein ganz natürliches Antidepressivum.
- Antioxidativ & entzündungshemmend: Seine starken Antioxidantien können Zellen schützen und das Immunsystem stärken.
- Fördert die Verdauung: In der mediterranen Küche wird Safran traditionell bei Magenbeschwerden und zur Unterstützung der Verdauung eingesetzt.
- Fördert Konzentration & geistige Leistungsfähigkeit: Studien zeigen, dass Safran die kognitive Funktion verbessern kann – vor allem bei geistiger Erschöpfung, Stress oder sogar in frühen Stadien von Gedächtnisstörungen.
- Besonders wertvoll für Frauen: Studien zeigen, dass Safran PMS-Symptome lindern und bei Zyklusproblemen helfen kann – zum Beispiel bei Stimmungsschwankungen, Krämpfen und Erschöpfung. Ein echter Geheimtipp für mehr Wohlbefinden im Alltag!
Kichererbsen – die Proteinbombe für Energie & Sättigung
- Reich an pflanzlichem Eiweiß & Ballaststoffen – halten lange satt, stabilisieren den Blutzucker und beugen Heißhungerattacken vor.
- Gut fürs Herz: Kichererbsen enthalten wertvolle ungesättigte Fettsäuren, Kalium & Magnesium, die den Blutdruck regulieren und den Cholesterinspiegel positiv beeinflussen.
- Stärken Knochen & Nerven: Durch ihren hohen Anteil an Eisen, Zink, Kalzium und Folsäure – ideal für Veganer & Vegetarier sowie in der Schwangerschaft.
- Fördern die Verdauung: Die löslichen Ballaststoffe unterstützen eine gesunde Darmflora und können Verstopfungen vorbeugen.
- Hormonbalance & Hautgesundheit: Der natürliche Pflanzenstoff Phytoöstrogen kann helfen, hormonelle Schwankungen auszugleichen. Gleichzeitig unterstützt Zink die Regeneration der Haut.
Mehr Safran und Kichererbsen in deine Ernährung einzubauen, bedeutet mehr Energie, bessere Laune und eine gesunde Verdauung – und das ganz natürlich!
FAQ: Häufige Fragen zu Pasta e Ceci e Zafferano
Kichererbsen aus der Dose oder lieber getrocknete?
Beides ist möglich – es kommt darauf an, wie viel Zeit du hast.
Kichererbsen aus der Dose sind super praktisch: einfach abspülen, abtropfen lassen und direkt verwenden.
Getrocknete Kichererbsen sind geschmacklich intensiver und haben mehr Biss.
So bereitest du sie zu:
- 12 Stunden einweichen (über Nacht)
- Danach in frischem Wasser ohne Salz etwa 60–90 Minuten köcheln, bis sie weich sind.
Tipp: Einmal gekocht, lassen sie sich gut portionsweise einfrieren – perfekt für Meal Prep!
Safran: Fäden oder Pulver – was ist besser?
Beides funktioniert – aber Safranfäden sind deutlich hochwertiger und aromatischer.
Wichtig: Gib Safran Zeit.
- Nicht direkt in den Topf werfen! Sondern am Ende der Zubereitung hinzufügen.
- Die Fäden in etwas warmen (nicht heißem!) Wasser oder Brühe 20-30 Minuten einweichen.
- So lösen sich Farbe und Aroma langsam – und genau das bringt den typischen Geschmack.
➡️ Safran ist kein Instant-Brühwürfel. Er will mit Liebe behandelt werden.
Welche Nudeln passen am besten zu Pasta e Ceci?
Für dieses Gericht sind kurze Nudelsorten ideal – sie nehmen die Brühe auf und verbinden sich schön mit den Kichererbsen. Unser Favorit: Pasta mista – eine rustikale Mischung verschiedener kurzer Pastaformen, wie sie früher aus Resten zusammengemischt wurde.
Besonders gut: trafilata al bronzo – Pasta mit Bronze-Ziehung hat eine rauere Oberfläche, gibt mehr Stärke ab und sorgt so für die typisch cremige Konsistenz wie bei einem Risotto. Weitere passende Sorten: Ditalini, Tubetti, Orecchiette, Conchigliette, Kleine Penne
Kann ich Pasta e Ceci im Voraus zubereiten?
Ja, mit einem kleinen Trick:
Da die Pasta beim Stehen nachzieht und Flüssigkeit aufsaugt, solltest du sie beim Kochen etwas kürzer garen.
Beim Aufwärmen einfach mit etwas Brühe oder Wasser wieder cremig rühren – und schon ist alles wie frisch gekocht.
Kann man das Gericht einfrieren?
Grundsätzlich möglich, aber nicht ideal. Die Pasta kann beim Auftauen matschig werden und auch der feine Safran verliert an Aroma.
Besser: Reste im Kühlschrank aufbewahren und am nächsten Tag in der Pfanne mit etwas Flüssigkeit sanft erwärmen.
Fazit: Pasta e Ceci mit Safran ist ein einfaches, gesundes & authentisches Rezept aus Italien
Pasta Ceci e Zafferano ist perfekt für alle, die schnelle, gesunde und unglaublich aromatische italienische Gerichte lieben. Ob als vegetarische oder vegane Variante, diese Kichererbsen-Pasta ist ein echter Geheimtipp aus der italienischen Küche – einfach, sättigend und voller Geschmack.
Probiere es aus und genieße ein Stück Italien auf deinem Teller! Für eine weitere köstliche italienische Mahlzeit, die du lieben wirst, schau dir unser Rezept für Pasta e Fagioli an.
Hast du das Rezept getestet? Lass es uns in den Kommentaren wissen!








