Wer an Italiens schönste Dörfer denkt, hat oft die Toskana oder die Amalfiküste im Kopf. Die Abruzzen bleiben oft unentdeckt. Dabei verbergen sich hier einige der schönsten Orte des Landes – mit mittelalterlichen Gassen, atemberaubenden Ausblicken und echtem italienischem Lebensgefühl. In diesem Artikel nehmen wir dich mit auf eine Reise zu den 10 schönsten Dörfern der Abruzzen. Wir zeigen dir nicht nur, warum diese Orte so besonders sind, sondern auch, wie du mit sanftem Tourismus dazu beitragen kannst, ihre Einzigartigkeit zu bewahren. Let’s go!
Dörfer-Hopping in Italien: Warum kleine Orte perfekt für bewusstes Reisen sind
Große Städte sind faszinierend – voller Leben, Kultur und Geschichte. Doch sie können auch überwältigen: kilometerlange Warteschlangen vor Sehenswürdigkeiten, ein voller Terminkalender, weil man nichts verpassen will, und am Ende bleibt das Gefühl, doch nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Wie anders ist es in einem kleinen Dorf! Abseits der bekannten Touristenpfade entdeckst du hier unbekannte Reiseziele in Italien, die dich mit authentischem – manchmal wildromantischen – Charme überraschen.

In jedem Dorf und hinter jeder alten Tür warten Geschichten – wir lieben es, sie zu entdecken.
Hier braucht es keine akribische Planung. Ein Spaziergang durch die Gassen reicht, um ein Gespür für den Ort zu bekommen. Auf der Piazza kicken Kinder zwischen zwei auf dem Boden liegenden Rucksäcken hindurch, während eine Gruppe Herren vor der Dorfbar jedes vorbeifahrende Auto innerhalb von Sekundenbruchteilen mustert. Die Katzen haben sich strategisch am Fischstand positioniert und warten auf ihre Chance. Eine Dame in Kittelschürze fachsimpelt mit der Marktfrau über die beste Artischockenzubereitung.
Dörfer sind die perfekte Einführung in den Slow Tourismus. Keine ellenlange To-Do-Liste, kein überladenes Sightseeing-Programm – stattdessen echtes Leben, authentische Begegnungen und der entspannte Rhythmus des Alltags. Wer verstehen will, wie Italien wirklich tickt, beginnt genau hier. Und während man auf einer Bank sitzt und das Dorfleben beobachtet, merkt man: Es geht es nicht darum, was man alles „gesehen haben muss“, sondern darum, wie es sich anfühlt, einfach da zu sein.
Zwischen Idylle und Herausforderung: Italiens schönste Dörfer und ihr Kampf ums Überleben

Viele Artikel über die schönsten Dörfer in Italien zeigen dir einzelne Orte – aber helfen dir nicht dabei, die richtige Entscheidung für deine eigene Reise zu treffen.
Ich habe mich darauf spezialisiert, individuelle Rundreisen durch die Abruzzen zu planen – mit einem klaren Fokus auf kleine Dörfer und passende Unterkünfte.
Genau deshalb geht es in diesem Artikel nicht nur um schöne Orte, sondern darum, ein Gefühl dafür zu bekommen, welche Art von Dorf zu dir passen könnte – und welche eher nicht.
So bezaubernd das Leben in kleinen Orten auch wirkt – viele italienische Dörfer stehen vor einer großen Herausforderung. Das Dörfersterben ist kein neues Phänomen – es begann nicht erst mit der heutigen Abwanderung junger Menschen, sondern schon mit der Industrialisierung.
Doch der Wandel der letzten Jahre hat diesen Prozess drastisch beschleunigt. Wer hier aufwächst, steht oft vor einer schwierigen Entscheidung: bleiben und mit begrenzten beruflichen Möglichkeiten kämpfen oder gehen und anderswo eine solide Lebensgrundlage aufbauen? Instagramability ist leider nur ein nettes Trostpflaster, wenn es um Themen wie Familien- und Existenzgründung geht. Auch die Süddeutsche Zeitung hat sich mit den Abruzzen und dem Thema Landflucht in Italien auseinandergesetzt und dabei unsere Geschichte aufgegriffen. Hier geht’s zum Artikel.
Ich spreche aus eigener Erfahrung, wenn ich sage: Einen vernünftigen Job (so richtig mit Stabilität und Arbeitsvertrag!) in der Provinz zu finden, ist verdammt schwer. Dabei ist der finazielle nur einer der Aspekte, der zu bedenken ist. Auch die Infrastruktur stellt mitunter eine ziemliche Bewährungsprobe dar. Eine enge und kurvenreiche Panoramastraße wie die durch die Gole del Sagittario nach Scanno mag für Besucher malerisch sein – doch wenn man sie unter Wehen auf dem Weg in den Kreißsaal oder mit einem Notfall im Auto fährt, sieht die Realität ein klein wenig anders aus.
Wenn du dich gerade erst mit den Abruzzen beschäftigst: Ich teile regelmäßig Einblicke aus meiner Arbeit als Travel Designerin – inklusive Beobachtungen, die du so online kaum findest. → [Zum Newsletter anmelden]
Sanfter Tourismus: Wie du als Reisender etwas bewirken und den schönsten Orten Italiens etwas zurückgeben kannst
Kann Tourismus denn helfen, diese Orte zu bewahren? Oder droht er, sie in bloße Kulissen zu verwandeln? Die Antwort liegt in den Zwischentönen: Dem sanften Tourismus – aber nur, wenn er bewusst gestaltet wird.
Tourismus sollte das Dorfleben bereichern, nicht verdrängen – dann bleibt es lebendig. Sobald Orte nur noch für Besucher herausgeputzt werden, verlieren sie ihre Seele und verkommen zu Freilichtmuseen. Doch es gibt Wege, verantwortungsbewusst zu reisen:
- ✅ Inhabergeführt übernachten: In familiengeführten Unterkünften statt in gesichtslosen Hotelketten.
- ✅ Lokal essen: In Trattorien und Osterien einkehren, die mit regionalen Produkten kochen.
- ✅ Handwerk unterstützen: Direkt bei kleinen Produzenten einkaufen, statt auf Massenware zu setzen. Oder wie wär`s mit einem Besuch beim Dorfbarbier?
- ✅ Kulturelle Eigenheiten respektieren: Nicht nur konsumieren, sondern echtes Interesse am Dorfleben zeigen.
- ✅ In der Nebensaison (z.B. Herbst oder Winter) reisen: So verteilst du den Tourismus gleichmäßiger und hilfst, saisonale Abhängigkeiten zu reduzieren.
Schon kleine Entscheidungen machen einen Unterschied: Sie sorgen nicht nur für ein authentisches Erlebnis, sondern stärken im Idealfall auch die lokale Gemeinschaft.

Wie findet man die sehenswertesten und schönsten Dörfer in Italien?
Manche Dörfer tauchen in offiziellen Listen auf, andere entdeckt man am besten durch Zufall oder mit den richtigen Tipps. Hier sind ein paar Ansätze:
- Borghi più belli d’Italia – Eine Auswahl der schönsten Dörfer Italiens, offiziell gekürt und oft echte Hingucker.
- Borghi autentici – Weniger bekannt, aber genauso charmant: Hier steht Authentizität im Mittelpunkt.
- Empfehlungen von Locals – Unsere Favoriten teilen wir gerne mit dir – schließlich kennen wir die Abruzzen wie unsere Westentasche!
- Ausprobieren! – Einfach mal anhalten, loslaufen und schauen, was passiert. Nicht jeder Stopp ist ein Volltreffer, aber genau das macht den Reiz aus.
So findest du Orte, die nicht nur schön sind, sondern dich wirklich ankommen lassen.
Vorab noch die Antwort auf die Frage, was ist überhaupt ein Borgo?
Ein Borgo ist ein kleines, oft historisches Dorf in Italien, das meist auf einem Hügel liegt und durch enge Gassen, alte Steinhäuser und eine lange Geschichte geprägt ist. Viele Borghi bewahren bis heute ihre traditionelle Architektur und Kultur, einige sind fast verlassen, andere lebendige Gemeinschaften.
Spannend ist, dass der Begriff Borgo vor allem im touristischen Kontext verwendet wird und oft eine idealisierte Vorstellung vermittelt. Die Einheimischen selbst nennen ihren Ort meist einfach Paese – ihr Dorf, in dem sich der Alltag abspielt. Jetzt, da die Begrifflichkeit geklärt ist, können wir mit unserer Dorfparade starten!
Die Vereinigung der Borghi più belli d’Italia: Unterwegs in den schönsten Dörfer Italiens der Abruzzen
Seit den 2000er Jahren gibt es in Italien die Initiative Borghi più belli d’Italia („Die schönsten Dörfer Italiens“), die es sich zur Aufgabe gemacht hat, kulturell und architektonisch wertvolle Dörfer zu schützen und zu fördern. Die Auswahl ist streng: Jedes Dorf muss historische Bauten, kulturelle Bedeutung und ein gepflegtes Erscheinungsbild vorweisen, um aufgenommen zu werden. Wer es in diese Liste schafft, darf sich offiziell zu den schönsten Orten des Landes zählen.
Auch in den Abruzzen gibt es zahlreiche dieser prämierten „Borghi“, und sie sind zweifellos einen Besuch wert. Mit ihren malerischen Gassen, liebevoll restaurierten Steinhäusern und pittoresken Piazze wirken sie oft wie Filmkulissen – und genau das ist der Punkt.
Meine persönliche Erfahrung? Wunderschön, aber oft menschenleer.
Von den 26 „Borghi più belli“ in den Abruzzen habe ich in den letzten Jahren 22 besucht. Ja, sie sind bezaubernd – keine Frage! Doch was uns immer wieder unterwegs in Italiens schönsten Ortschaften aufgefallen ist: Viele der Dorfschönheiten sind oft erstaunlich leer. Während man durch die Gassen schlendert, begegnet man nur selten Menschen – von Touristen ganz zu schweigen. (Mal abgesehen von Santo Stefano di Sessanio ;-)).
Stattdessen: Perfekte Fotomotive, eine alte Tür mit abgeblätterter Farbe, Wäscheleinen mit Schlüpfern aus dem letzten Jahrhundert, die sich im Wind wiegen. Hier und da eine Katze, die sich in der Sonne räkelt, oder ein streunender Hund, der neugierig stehen bleibt.
Lohnt sich ein Besuch trotzdem? Absolut!
Gerade die Ruhe macht den Charme dieser Dörfer aus. Sie erzählen Geschichten aus einer anderen Zeit, von alten Bräuchen und vergessenen Wegen. Wer sie besucht, taucht für einen Moment in diese Welt ein – und hilft vielleicht sogar ein wenig dabei, sie lebendig zu halten.
Hier eine Auflistung aller “schönsten Dörfer Italiens” in den Abruzzen
- Die schönsten Dörfer der Provinz L’Aquila:
Anversa degli Abruzzi, Bugnara, Castel del Monte, Introdacqua, Navelli, Opi, Pacentro, Pettorano sul Gizio, Santo Stefano di Sessanio, Scanno, Tagliacozzo, Villalago - Die schönsten Dörfer der Provinz Chieti:
Casoli, Crecchio, Guardiagrele, Palena, Pretoro, Rocca San Giovanni - Die schönsten Dörfer der Provinz Pescara:
Abbateggio, Caramanico Terme, Città Sant’Angelo, Penne - Die schönsten Dörfer der Provinz Teramo:
Campli, Castelli, Civitella del Tronto, Pietracamela
Authentizität statt Perfektion: Die „Borghi Autentici d’Italia“
Neben den offiziell „schönsten Dörfern“ gibt es in Italien eine zweite Initiative: Borghi Autentici d’Italia („Authentische Dörfer Italiens“). Hier liegt der Fokus nicht auf postkartenreifer Perfektion, sondern auf gelebter Tradition und echtem Dorfleben. Nicht jede Fassade ist frisch verputzt, nicht jede Gasse herausgeputzt – doch genau das macht ihren Charme aus. Die Initiative setzt darauf, die Identität und das Gemeinschaftsleben der Dörfer zu erhalten, anstatt sie bloß optisch aufzuwerten.
Unsere Erfahrung: Wo Dorfleben nicht nur erhalten, sondern gelebt wird
Für mich ist diese Initiative mehr als nur ein touristisches Label – es ist die Realität, die wir hier täglich erleben. Denn einige der „Borghi Autentici“ in den Abruzzen sind unsere direkten Nachbarn: Corfinio, Goriano Sicoli, Roccacasale – Orte, in denen wir einkaufen, auf den Spielplatz gehen, Vinted Pakete abholen, Leute kennen. Ivans ehemalige Schulkameraden, Kollegen, Menschen, die wir auf der Piazza treffen – sie alle sind Teil dieser Dörfer.
Es geht nicht darum, ob die „Borghi Autentici“ besser oder schlechter sind als die „Borghi più belli“. Doch mir persönlich gefällt, dass hier die Menschen im Mittelpunkt stehen – denn sie sind es, die einen Ort nicht nur liebens-, sondern vor allem lebenswert machen.
Auflistung der Borghi autentici, der authentischen Dörfer Italiens in den Abruzzen:
- Authentische Dörfer der Provinz Chieti:
Archi, Fallo, Fara San Martino, Lettopalena, Monteferrante, Perano, Rosello - Authentische Dörfer der Provinz L’Aquila:
Aielli, Balsorano, Barrea, Calascio, Campo di Giove, Capistrello, Cappadocia, Carsoli, Castel di Ieri, Castelvecchio Calvisio, Castelvecchio Subequo, Cerchio, Civita d’Antino, Civitella Roveto, Collarmele, Collelongo, Corfinio, Goriano Sicoli, Magliano de‘ Marsi, Massa d’Albe, Morino, Oricola, Ovindoli, Pereto, Pescina, Rocca di Botte, Roccacasale, San Vincenzo Valle Roveto, Sante Marie, Scurcola Marsicana, Villetta Barrea - Authentische Dörfer der Provinz Pescara:
Cappelle sul Tavo, Montesilvano, Montesilvano Colle, Moscufo, Spoltore - Authentische Dörfer der Provinz Teramo:
Pineto, Mutignano, Roseto degli Abruzzi, Montepagano Borgo, Silvi
Unsere Top 10+1 der schönsten Dörfer in den Abruzzen – echte Geheimtipps für alle, die unbekannte Reiseziele in Italien entdecken möchten.
Nach zahlreichen Reisen und unzähligen Stopps in den abgelegenen Winkeln der Abruzzen haben wir eine persönliche Liste unserer liebsten Dörfer zusammengestellt. Diese Auswahl vereint sowohl sehenswerte Dörfer der „Borghi più belli“ als auch einige weniger bekannte, authentische Orte. Jedes dieser Dörfer erzählt seine eigene Geschichte und ist eine herzliche Einladung, tiefer in die Kultur und die Seele der Abruzzen einzutauchen.
1) Scanno – fotogene Dorfschönheit am Bergsee
Wir lieben Scanno und finden es, gehört zu dem (inoffiziellen) Pflichtprogramm der Abruzzen. Der Ort ist bekannt für seine Goldschmiedekunst und den legendären Herzsee, der von einem ganz bestimmten Aussichtspunkt betrachtet wie ein Herz geformt ist. Die Nähe zum Badesee ist natürlich ein weiterer Pluspunkt!
2) Pacentro – mittelalterliches Tor zum Majella Nationalpark
Auch Pacentro – genau gegenüber von uns in unserem wunderschönen Peligna Tal gelegen – gehört zu unseren erklärten Lieblingsorten der Region. Das mittelalterliche Bergdorf bezaubert mit seiner imposanten Burganlage mit den drei charakteristischen Türmen, den engen Gassen und einem lebendigen Dorfplatz. Ein weiteres Highlight ist, neben dem Sonnenuntergang, der jährliche Wettlauf „Corsa degli Zingari“.
3) Aielli – bunte Steetart gegen Landflucht
Aielli ist ein farbenfrohes Kunstwerk in den Abruzzen. Überall findet ihr beeindruckende Streetart, die das ganze Dorf wie eine lebendige Galerie wirken lässt. Ein Spaziergang durch die Gassen ist wie ein kulturelles Abenteuer, das euch immer wieder überrascht.
4) Fontecchio – ein ungeschliffener Rohdiamant
Fontecchio beeindruckt mit seinem historischen Brunnen – einem Meisterwerk der mittelalterlichen Ingenieurskunst. Neben charmanten Steinhäusern und einer malerischen Piazza lädt dieses Kleinod auf Entdeckungsreise ein. Besonders spannend: Die Bottega, die einen Einblick in das Einkaufen im Mittelalter gibt.

In dieser pasticceria in Guardiagrele (eines der borghi più belli d’Italia) erwartet dich eine süße Überraschung
5) Guardiagrele – süße Versuchung und Handwerkskunst
Guardiagrele, am Rande des Majella-Nationalparks gelegen, ist bekannt für seine kunstvolle Metallverarbeitung und seine lebendige Handwerkstradition. Gleichzeitig lauert hier auch eine süße Versuchung wie die berühmten „Sise delle Monache“, eine lokale Spezialität aus luftigem Biskuit und zarter Cremefüllung.
6) Castrovalva – eines der kleinsten Dörfer Italiens
Weiter geht’s mit einem echten Kleinod, das gerade mal 15 Einwohner zählt! Auf einem Bergrücken gelegen, besticht Castrovalva vor allem durch seine Lage. Im Prinzip besteht es aus einer einzigen Straße, die eine Sackgasse bildet. Rechts und links reihen sich charmante Häuser aneinander, bevor es steil bergab geht. Souvenirläden sucht man hier vergeblich, aber wir finden die waghalsige Auffahrt lohnt sich dennoch. Alternativ gibt es auch Wanderwege.
7) Pettorano sul Gizio – mittelalterliche Gassen treffen auf Naturreservat
Ganz besonders an heißen Sommertagen zieht es uns nach Pettorano sul Gizio. Denn der namensgebende Fluss Gizio ist wie eine natürliche Klimaanlage. Ideale Bedingungen für ein Picknick, während Wanderwege und der Belvedere di Escher mit beeindruckenden Aussichten locken. Ein Paradies für Naturliebhaber.
8) Roccacasale – rustikaler Charme mit Weitsicht
Roccacasale ist für uns mehr als nur ein schönes Dorf – wir sehen es jeden Tag aus unserem Schlafzimmerfenster. Ein Lieblingsort, besonders im Winter! Während Raiano schon im Schatten liegt, genießt man hier noch eine extra Sonnenstunde. Die Festungsanlage thront über dem Dorf und wird oft von berühmteren Burgen in den Schatten gestellt – völlig zu Unrecht. Ein perfekter Ort für einen kleinen Ausflug – voller Ruhe, Weite und diesem besonderen Gefühl, an einem verborgenen Schatz angekommen zu sein.

Das Bergdorf Navelli: Eine Reise ins Mittelalter
9) Navelli – die Heimat des Safrans
Navelli gilt als Heimat des weltberühmten Safrans, doch das Dorf hat noch mehr zu bieten. Besonders spannend finden wir den verlassene Teil des Ortes, der euch direkt ins Mittelalter versetzt. Verfallene Gebäude und stille Gassen lassen euch eine Zeitreise erleben – wetten, dass ihr staunen werdet?
10) Cansano – symatischer Gehemitipp
Cansano hat es nicht leicht, eingeklemmt zwischen den touristischen Schwergewichten Pacentro, Campo di Giove und Pescocostanzo. Doch gerade das macht es uns einfach besonders sympathisch – ein verschlafenes Dorf mit authentischem Charme, das darauf wartet, entdeckt zu werden.
10+1) Bonusdorf: Raiano – Unser Zuhause! 😉
Raiano ist mehr als nur ein Ort – es ist unser Zuhause. Hier verbinden sich Tradition, Natur und gelebte Herzlichkeit. Natürlich hat auch Raiano einen ganz eigenen Artikel, daher hier nur ein kleiner Vorgeschmack muss sein: Bunte Gassen, jahrhundertealte Olivenhaine, bestes Eis, hervorragende Pizzeria, ein wildes Naturreservat und eine Dorfgemeinschaft, in der jeder jeden kennt.
Kommt uns besuchen! Wir führen euch gerne herum, erzählen die Geschichten hinter den verwitterten Türen, zeigen euch die über tausend Jahre alte Kirche und lassen euch ein Stück echtes Dorfleben spüren. Und natürlich gibt es auch den ein oder anderen Geheimtipp.
Plane mit uns deine Reise und entdecke Italien abseits der ausfgetretenden Touristenpfade:
- Unser Kompaktguide hilft dir bei der Abruzzen Reiseplanung
- Du willst eine maßgeschneiderte Route durch ganz Italien? Wir beraten dich persönlich!
- Authentische Einblicke und Erlebnisse bekommst du auf einer Dorfführung durch Raiano
Jetzt bist du dran: Warst du schon selbst einmal auf Schatzsuche in Italiens Dörfern?
Welches hübsche Dorf in Italien hat dich besonders überrascht? Welcher Ort in den Abruzzen interessiert dich besonders? Oder hast du Gedanken und eigene Erfahrungen zum Thema Landflucht und Dorfleben in Italien? Schreib es uns in die Kommentare!

Unsere Liebe zu den kleinen Dörfern der Abruzzen geht so weit, das wir sie auch an unserer Hochzeit mit unseren Liebsten teilen wollten…
Falls du Lust bekommen hast auf Dörfer-Hopping und noch tiefer in dieses spannende Welt Italiens Dorfschönheiten eintauchen möchtest, dann komm mit auf eine Dorfführung durch Raiano und unser Centro Storico! Wir zeigen dir, wie sich das Leben hier im Laufe der Zeit verändert hat, geben spannende Einblicke und teilen nicht nur unsere besten Insider-Tipps, sondern auch so manche Anekdote. Wusstest du zum Beispiel, dass es eine überraschende Verbindung zwischen dem kleinen Nachbardorf und der Star Wars-Trilogie gibt? Aber dazu mehr vor Ort! Persönlich!
Italiens schönste Dörfer: Welche wirklich zu deiner Reise passen
Ein Dorf kann auf den ersten Blick perfekt wirken – und trotzdem die falsche Wahl für deine Reise sein.
Manche Orte sind optisch beeindruckend, aber unpraktisch für mehrere Tage. Andere wirken unscheinbarer, bieten dafür genau die Infrastruktur, die deine Reise entspannt macht. Genau diese Unterschiede sind entscheidend – und online kaum erkennbar.
Mein größtes Learning aus meiner Arbeit als Travel Designer: Nicht nur jedes Dorf, jede Reise ist einzigartig.
Es gibt keine universellen „Top-Dörfer“. Entscheidend ist, dass die Auswahl zu deinem Reisestil, deinen Prioritäten und deinem Tempo passt. Wer das berücksichtigt, erlebt die Region wirklich entspannt und ehrlich.
Genau hier setze ich an: Ich unterstütze dich dabei, die Orte zu finden, die wirklich zu dir passen, welche du besser meiden solltest – und wie sich daraus eine stimmige Route entwickeln lässt.
→ Ich erstelle dir eine individuelle Reiseplanung für die Abruzzen, abgestimmt auf deinen Reisestil und mit den passenden Unterkünften aus meinem Netzwerk.










Vielen Dank für deine ausführlichen Schilderungen und lebhaften Erfahrungsberichte über die Abruzzen. Wir, meine Frau und ich, werden nächste Woche anreisen und hoffentlich viel davon mitnehmen können. Gerne besuchen wir auch mal Raiano. Erstellen noch unsere eigene Urlaubsplanung mit Schwerpunkt auf Aktivurlaub (Rennrad/Gravelbike / evtl. Wassersport/Canyoning, aber auch Sightseeing). Alles ist wichtig. 🙂
Danke euch herzlich für das schöne Feedback zum Blogartikel! Meldet euch einfach kurz vorher unter info@expedition-abruzzen.de – wir freuen uns schon sehr darauf, euch hier willkommen zu heißen!
Meine Frau und ich waren jetzt im.Herbst das zweite Mal hintereinander in den Abruzzen. Wir sind begeistert! Von PENNE aus ( eine der vielleicht verkanntesten Orte dort), wo wir in der Nähe wieder unser Ferienhaus hatten, machten wir mit unseren beiden Jagdhunden täglich neue Ausflüge. Da in den Dörfern aber viele Katzen rum streunen, müssen wir sie aber leider oft im Auto lassen ( was aber gut geht, da es im Oktober ausreichen kühl ist.